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Der Verschwender

Zaubermärchen in drei Aufzügen von Ferdinand Raimund, Premiere November 2003

Der unermesslich reiche Julius von Flottwell lebt mit seinen Freunden in Saus und Braus. Auch seiner Dienerschaft zeigt er sich sehr spendabel und nobel. Er ist ein großer Gönner der Künste, auch Bettler klopfen nie vergebens an seine Tür. Er ist aber ebenso eitel und blind, wenn es um sein Glück geht, welches Christiane, die ihn liebt, in übergroßem Masse über ihn schüttet.

Verschwender 1

In seiner Dienerschaft gibt es auch Valentin, einen ehemaligen Tischler, der mit Rosa, einem Dienstmädchen liiert ist. Valentin hat die Eigenart, immer im falschen Augenblick irgendwo zu sein und dann auch noch das falsche zu sagen. Er ist aber seinem Herrn treu ergeben. Hinter Rosa ist auch Flottwells Kammerdiener Wolf (ein echter "Füdlaschlüfer") her.

Dann muss Julius eines Tages von Christiane erfahren, dass sie eine Zauberfee ist.

In dieser Zauberposse mit über 30 Mitwirkenden hat Raimund sämtliche Charaktere der Menschen in äußerst humorvoller und hintergründigen Art dargestellt. Berühmt ist auch Valentins Hobellied Da strittan d'Lüt sich umanand (Da streiten sich die Leut herum)

Verschwender 2

Aus Anlass des 50-jährigen Bühnenjubiläums von Werner Ritschel, der auch den Valentin verkörpert, spielen wir den Verschwender. Um seinem Namen gerecht zu werden, in einer äußerst aufwändigen und technisch hochstehenden Inszenierung, mit großartigem Bühnenbild und herrlichen Kostümen.

Verschwender Gruppe

 

Von Ferdinand Raimund
Umgearbeitet von Werner Ritschel

Aktualisiert (Mittwoch, den 22. September 2010 um 11:53 Uhr)